Haut- und Gesundheitsexperten sind oft uneins, wenn es um den Einfluss der Sonne auf die Haut geht. Einige warnen vor den Risiken von Hautkrebs, wenn Sie (zu) oft ungeschützt in die Sonne gehen, andere sagen deutlich, dass zu viel Schutz oder Mangel an Sonnenlicht die Aufnahme von Vitamin D blockiert und damit auch die Gesundheitsvorteile, die Vitamin D liefert.


Der britische Wissenschaftler Martin Feelisch macht in einem Artikel in der Daily Mail deutlich, dass seiner Meinung nach Hautkrebs Kampagnen oft zu weit gehen. „Sie machen den Menschen Angst vor der Sonne, sodass sie sich von dieser fernhalten. Damit vergrößern sie jedoch das Risiko von erhöhtem Blutdruck, Herzrhythmusstörungen und Schlaganfällen.“ Laut Feelisch zeigen neuere Forschungen, dass moderates und/oder verantwortungsbewusstes Sonnen mehr Vor- als Nachteile hat. Der Professor fordert mehr Differenzierung in den Warnkampagnen gegen die Sonne.


Die deutlichen Vorteile sollten näher beleuchtet werden. Nach Feelisch ist nur ein kleiner Teil der Bevölkerung überempfindlich gegenüber der Sonne und muss vorsichtig sein. „Durch die Kampagnen kriegen viele Menschen so viel Angst vor der Sonne, dass sie Sonne vermeiden oder sich eincremen, auch wenn sie nur 15 Minuten die Sonne genießen. Und das ist genau die Zeit, die wir brauchen, um vom gesundheitlichen Nutzen der Sonne zu profitieren.“ Eine Krebsstiftung lässt im selben Artikel wissen, dass sie den Menschen keine Angst machen möchte, ihnen aber klar machen will, dass sie sich eincremen sollten, wenn sie ein hohes Risiko haben sich in der Sonne zu verbrennen.


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Quelle: DW nummer 24, november 2014/Daily Mail